Personelle Fehlentscheidungen sind extrem teuer. Je nach Anzahl und Dauer verursachen Fehlbesetzungen Kosten in Höhe von 15 Monatsgehältern oder führen sogar zum Untergang des eigenen Unternehmens. Aus dem Grund ist es oftmals besser, keinen Mitarbeiter einzustellen, als den falschen.
Nachfolgend zeigen wir Ihnen die durch mehrere voneinander unabhängige Studien ermittelten Kosten an drei Beispielen. Dabei wird schnell deutlich, dass Personalentscheidungen auf jeden Fall strategische Entscheidungen von hoher Bedeutung sein sollten und nicht Themen von nachrangiger Priorität - was leider oft der Fall ist.
Kurzfristige Kosten: 15 Monatsgehälter
Wenn Sie sich am Ende der Probzeit von einem neuen Mitarbeiter wieder trennen, kostet Sie diese Fehlentscheidung 15 Monatsgehälter, u.a. durch Rekruitierung und Einarbeitung der Mitarbeiter sowie durch verpasste Gelegenheiten aufgrund der Position, die schlussendlich über ein Jahr nicht mit einem engagierten Mitarbeiter besetzt war.
Mittelfristige Kosten: 10 bis 15 Jahreseinkommen
Eine Fehlbesetzung, die zwei Jahre oder länger bei Ihnen beschäftigt ist, kostet Sie je nach Studie das 10- bis 15fache des Jahreseinkommens. Der größte Teil dieser Kosten wird verursacht durch die Fehler dieser Person, durch die weiteren mittelmäßigen oder sogar schlechten Mitarbeiter, die diese Person einstellt, und durch die nicht genutzten Gelegenheiten.
Langfristige Kosten: Schlimmstenfalls Ihr Unternehmen selbst
Wer dauerhaft nicht das richtige Personal hat, den wird es in zehn Jahren nicht mehr geben. Das liegt daran, dass die Märkte schwieriger und qualifizierte Mitarbeiter knapper werden. Unternehmen, die es nicht schaffen, ein wettbewerbsfähiges Team zusammenzustellen und zu begeistern, werden auch mit ihren guten Produkten nicht wettbewerbsfähig bleiben können. Das ist dann der Anfang vom Ende.